Magdeburg ist die Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt und besitzt rund 240.000 Einwohner. Im Spätmittelalter gehörte die an der Elbe gelegene Hansestadt zu den größten Städten Deutschlands und schon zu DDR-Zeiten war sie ein bedeutendes Zentrum für Wirtschaft und Kultur.
Seit mehreren Jahren steigt die Einwohnerzahl Magdeburgs an. Gerade Menschen in der zweiten Lebenshälfte zieht es häufiger in Sachsen-Anhalts führende Metropole mit ihren großstädtischen Infrastrukturen. Mit der Zunahme des Anteils älterer Stadtbewohner wächst auch die Bedeutung von Pflegeimmobilien. Diese stellen somit ein interessantes Investment für Kapitalanleger dar und eröffnen darüber hinaus die Perspektive auf eine mögliche spätere Eigennutzung.
Eine vielseitige Großstadt mit einer alternden Bevölkerung
Jedes Jahr besuchen Tausende von Touristen die Sehenswürdigkeiten der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts. Zu den bekanntesten Attraktionen Magdeburgs gehören neben dem Dom das Kunsthistorische Museum und das Hundertwasserhaus. Durch die Studierenden der Otto-von-Guericke-Universität und der Hochschule Magdeburg-Stendal kommen zudem viele junge Menschen in die Landeshauptstadt. Und während es in Magdeburg, wie in vielen ostdeutschen Großstädten, nach der Wiedervereinigung vorübergehend zu einer Abwanderung der Bevölkerung kam, hat sich diese Tendenz in den letzten Jahren umgekehrt.
Die offiziellen Statistiken der Stadt zeigen, dass die Magdeburger Bevölkerung seit dem Jahr 2000 wieder langsam wächst. Zugleich steigt ebenfalls der Anteil älterer Mitmenschen an der gesamten Stadtbevölkerung. So wohnen heute bereits über 56.000 Personen in einem Alter von mindestens 65 Jahren im Magdeburger Stadtgebiet. Zudem sind über 65.000 Magdeburger bereits 45 bis 65 Jahre alt. In den kommenden Jahren werden sich über 100.000 Stadtbewohner im Rentenalter befinden werden. Somit gewinnen Pflegeimmobilien gesellschaftlich zunehmend an Bedeutung.
Die aktuelle Pflegesituation in Magdeburg
Die städtischen Statistiken zeigen, dass der Pflegebedarf in der Landeshauptstadt steigt. Während im Jahr 2011 nur 2,89 Prozent aller Magdeburger pflegebedürftig waren, dürfte ihre Zahl mittlerweile auf über drei Prozent angestiegen sein. Dabei wurden bereits 2011 über 10 Prozent aller Pflegedürftigen der höchsten Pflegestufe 3 zugerechnet. Dies bedeutet, dass diese Mitbürger rund um die Uhr betreut werden müssen, was lediglich in Form eines stationären Aufenthalts in speziellen Pflegeimmobilien möglich ist.
Bereits zwischen 1999 und 2011 war der Anteil der pflegebedürftigen Einwohner Magdeburgs von 2,27 auf knapp 2,90 Prozent angestiegen. Seither setzt sich diese Entwicklung kontinuierlich fort. Die Großstadt Magdeburg verfügt bereits heute über mehrere Pflegeeinrichtungen und professionelle Pflegedienste. Es ist jedoch zu erwarten, dass sich der Bedarf an modernen Pflegeeinrichtungen in der Landeshauptstadt in den kommenden Jahren und Jahrzehnten weiter erhöhen wird.
Pflegeimmobilien für einen Lebensabend in Magdeburg
Wie in vielen Großstädten sind moderne Pflegeeinrichtungen in Magdeburg bereits heute gefragt und werden in den kommenden Jahren weiter an Bedeutung gewinnen. Deshalb ist ein Investment in Pflegeimmobilien in der Landeshauptstadt eine gute Kapitalanlage. Dies gilt umso mehr, als bei Pflegeimmobilien eine volle Belegung zu erwarten ist.
Über die reine Kapitalanlage hinaus ist eine Investition in Pflegeimmobilien in Magdeburg auch sinnvoll, um den eigenen Lebensabend abzusichern. So ist es je nach Objekt möglich, Nutzungsrechte für einen möglichen Eigenbedarf zu vereinbaren. Dies eröffnet dem Investor oder seinen Angehörigen die Möglichkeit, selbst von optimal eingerichteten Pflegeimmobilien zu profitieren.












