Das im westlichen Niedersachsen am Fluss Hase und unweit der Grenze zu Nordrhein-Westfalen gelegene Osnabrück hat über 160.000 Einwohner und blickt auf eine lange Geschichte zurück. So wurde das Bistum Osnabrück bereits im Jahr 780 gegründet. Zudem wurde im Osnabrücker Rathaus 1648 der Westfälische Friede ausgehandelt, welcher das Ende des Dreißigjährigen Kriegs markierte. Deshalb bezeichnet sich Osnabrück auch als Friedensstadt.
Über die Grenzen hinaus bekannt ist die Universität Osnabrücks, deren 25.000 Studenten einen großen Teil der Bevölkerung der Stadt ausmachen. Aufgrund der Lage an wichtigen Verkehrsknotenpunkten haben sich in der Großstadt viele Unternehmen der Logistikbranche, wie beispielsweise Hellmann, Meyer & Meyer, Osnatrans oder Koch angesiedelt. Darüber hinaus sind ebenfalls die Metall- und die Papierindustrie stark in der niedersächsischen Großstadt vertreten. Im kulturellen Bereich setzen unter anderem der bekannte Zoo sowie der Fußballverein und das städtische Theater Akzente.
Die Pflegesituation in der Stadt
Im Gegensatz zu vielen anderen deutschen Städten wird die Bevölkerungsanzahl Osnabrücks in den kommenden Jahren leicht zunehmen. Aktuelle Prognosen besagen, dass im Jahr 2026 über 3 Prozent mehr Menschen in der Friedensstadt leben werden als im Jahr 2014. Zugleich wird, dem allgemeinen bundesweiten Trend entsprechend, auch hier der Anteil älterer Mitbürger an der Gesamtbevölkerung stark anwachsen. So werden 2030 rund 18 Prozent mehr Menschen in einem Alter zwischen 65 und 80 Jahren in der Stadt leben als noch 2012. Im gleichen Zeitraum wird der Anteil der über 80 Jahre alten Osnabrücker um über 11 Prozent zunehmen. Insgesamt werden 2030 mehr als 5.000 Menschen in einem Alter von über 65 Jahren in der Stadt leben.
Dieses Phänomen einer alternden Bevölkerung wirkt sich auch auf die Pflegestatistik der Stadt aus. Da für Osnabrück keine aktuellen Prognosen zur Entwicklung der Anzahl pflegebedürftiger Menschen vorliegen, können hier die Zahlen des angrenzenden Kreises Steinfurt näherungsweise herangezogen werden. Dort wird der Anteil an pflegebedürftigen Mitbürgern bis 2040 um 70 Prozent gegenüber 2016 zunehmen. Diese Zahlen lassen erkennen, dass in Osnabrück Pflegeimmobilien in Zukunft deutlich an Bedeutung gewinnen werden und dass diese somit ein sinnvolles Investment darstellen.
Warum sich Senioren in Osnabrück wohlfühlen
Osnabrück bietet älteren Menschen und Bewohnern von Pflegeimmobilien ein äußerst angenehmes Umfeld. So ermöglicht die direkte Nähe zum Teutoburger Wald ausgezeichnete Naherholungsmöglichkeiten. Das flache Mittelgebirge hat ausgewiesene Wanderwege, die leicht zu begehen sind und die zu ausgedehnten Wanderausflügen einladen. Für einen kurzen Ausflug in die Natur direkt in der Stadt bietet sich der Osnabrücker Zoo an, der zu den zehn meistbesuchten Zoos in ganz Deutschland gehört.
Für hohe Mobilität über die Stadtgrenzen hinaus sorgen die Autobahnen 1 und 30, der Mittellandkanal, der in nur 30 Kilometer Entfernung gelegene gemeinsame Flughafen mit der Stadt Münster sowie der Osnabrücker Bahnhof mit IC-Anschluss. Auch in der Stadt sind ältere Menschen aufgrund des gut ausgebauten Busnetzes schnell unterwegs. Mit dem Bus fahren sie in kurzer Zeit zu den kulturellen Attraktionen Osnabrücks, wie dem Theater am Domhof, in dem unter anderem Musik und Tanz aufgeführt werden. Zudem sind in der OsnabrückHalle regelmäßig bekannte Stars zu sehen. Nicht zuletzt kommen Sportfans beim Osnabrücker Traditionsverein VfL auf ihre Kosten. Somit ist Osnabrück eine attraktive Stadt für Investments in Pflegeimmobilien als Kapitalanlage sowie für einen möglichen späteren Eigenbedarf für den Investor oder dessen Angehörige.












