Die im Nordosten von Köln gelegene rheinische Großstadt Leverkusen ist insbesondere durch den Bayer-Konzern sowie weitere Großunternehmen der Chemieindustrie bekannt. Über die Jahrzehnte hat sich die Stadt zu einer lebenswerten und vielseitigen Großstadt mit über 160.000 Einwohnern entwickelt, die wie alle Regionen in Deutschland von einer zunehmenden Alterung der Bevölkerung gekennzeichnet ist.
Aus diesem Grund sind Pflegeimmobilien in Leverkusen bereits heute gefragt und werden zukünftig weiter an Bedeutung gewinnen. Die Bevölkerungsentwicklung Leverkusens sowie die Pflegesituation in der Stadt zeigen, dass eine Investition in Pflegeimmobilien in Leverkusen sowohl für Anleger als auch für den Eigenbedarf sinnvoll ist.
Die Bevölkerungsentwicklung in Leverkusen
Aktuelle Statistiken zeigen, dass im Jahr 2016 etwa 36.000 der rund 166.000 Einwohner Leverkusens 65 Jahre oder älter waren. Zur gleichen Zeit lebten fast 50.000 Menschen in einem Alter zwischen 45 und 65 Jahren in der Stadt, welche in den kommenden Jahren und Jahrzehnten das Rentenalter erlangen werden. Mit diesem Anstieg älterer Einwohner steigt in der Stadt auch der Pflegebedarf, der beispielsweise mittels moderner Pflegeimmobilien zu decken ist.
Die Tendenz zu einem wachsenden Anteil älterer Menschen innerhalb der Gesamtbevölkerung Leverkusens ist ebenfalls statistisch ablesbar. Während im Jahr 1996 erst rund 16 Prozent der Leverkusener 65 Jahre oder älter waren, ist der Anteil dieser Einwohnergruppe mittlerweile auf über 21 Prozent angestiegen. Deshalb ist zu erwarten, dass bereits in wenigen Jahren jeder vierte Einwohner Leverkusener zu dieser Gruppe gehören wird. Dies wird sich auch auf die Pflegesituation in der Stadt auswirken.
Die Pflegesituation in Leverkusen
Zurzeit sind rund 5.500 Leverkusener pflegebedürftig. Von ihnen ist lediglich ein Viertel stationär in einem Pflegeheim oder einer vergleichbaren Einrichtung untergebracht, während drei Viertel der Pflegebedürftigen von zu Hause aus Pflegeleistungen in Anspruch nehmen. Von den zu Hause Gepflegten werden wiederum drei Viertel alleine durch Angehörige gepflegt, während nur ein Viertel auf die Leistungen von Pflegediensten zurückgreifen.
Aktuell existieren in Leverkusen gut ein Dutzend Pflegeheime und ambulante Pflegedienste. Es ist zu erwarten, dass in den nächsten Jahren weitere hinzukommen werden, um den steigenden Pflegebedarf zu decken. Da ein sehr hoher Anteil der pflegebedürftigen Stadtbewohner zu Hause gepflegt wird, ist es umso wichtiger, dass deren Räumlichkeiten den Anforderungen von Pflegeeinrichtungen entsprechen. Selbst wenn zum heutigen Zeitpunkt erst wenige spezielle Pflegeimmobilien im Stadtgebiet vorhanden sind, wird bei zukünftigen Bauprojekten immer stärker auf eine Eignung für einen möglichen späteren Pflegebedarf, wie einer hohen Barrierefreiheit und ähnliche Kriterien, geachtet.
Vorzüge von Pflegeimmobilien in Leverkusen
Leverkusen besitzt eine Infrastruktur, die älteren und pflegebedürftigen Menschen ein angemessenes Umfeld bietet. Darüber hinaus gewährleistet die unmittelbare Nähe zu Köln eine gute medizinische Versorgung. Deshalb ist ein Investment in Pflegeimmobilien hier grundsätzlich sinnvoll. Zudem zeigt die Bevölkerungsentwicklung der Stadt, dass bei entsprechenden Objekten eine dauerhafte Belegung erwartet werden kann.
Doch eine Investition in Pflegeimmobilien in dieser rheinischen Großstadt muss nicht alleine als Anlageobjekt erfolgen. Oftmals ist es auch möglich, sich Pflegeappartements für einen möglichen späteren Eigenbedarf zu sichern. Diese Option ermöglicht eine hohe Sicherheit für den Fall, dass der Investor oder seine Angehörigen eines Tages pflegebedürftig werden und somit selbst die modernen Pflegeimmobilien in Anspruch nehmen können.












